Showing posts with label Australien. Show all posts
Showing posts with label Australien. Show all posts

do not dodo!

Gepostet von Unknown | 3:14 AM | , , , | 0 Kommentare »

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Email von einem, nennen wir es mal "fast hippen web 2.0 start up". Dodo.com hat sich den Reiseberichten aus Australien und alles was dazu gehört verschrieben. Ist natürlich total neu und innovativ. Gibts ja nur ca. 20 Communities die das sonst noch machen...aber egal. Fair enough...Tangiert mich ja nun eigentlich nur periphär. Wenn, ja wenn die Praktikantin bei dodo.com nicht bei der Rechereche nach interessanten Australienblogs auf mein Blog gestoßen wäre. Auf meinem Blog a lá Sascha's Zeit Down Under erzähle ich ja ein wenig von meiner Zeit dort. Nun ist es prinzipiell ja schön, wenn andere das sinnvoll oder nützlich finden. Dafür ist ein Blog ja da. Nur dodo will das natürlich auch gleich für sich nutzen. So schreibt die junge Dame unter anderem zunächst, wie gut ihr mein Blog gefallen hat, wie schön meine Küstenbilder sind..etc..pp...fast schon individuelle Ansprache. Könnte man meinen, wenn man nicht die anderen Mails kennen würde. Und am Ende der Mail natürlich die Frage ob man nicht einen Link zu dodo.com/blablubb/Australien setzen möchte. Das ganze natürlich innerhalb eines vorgeschlagenen Linktextes...

Ist ja schon ein starkes Stück eigentlich. Ich dachte aus diesen Zeiten ist man raus. Klar. Ist kein Linktausch oder sowas - ich bekomm ja nix von denen ;-) Aber so plumpe Anmachen sind doch schon wirklich daneben. Vor allem der vorgeschlagene Linktext auch noch...hätte das Mädel meinen Blog wirklich gelesen und nicht nur Bilder geschaut, hätte sie merken können das mein Blog auf Englisch ist. Anyway...*zonk*!

Normalerweise würde das schon langen um eine böse Mail zu provizieren bzw. einen saueren Blogeintrag. Aber vorweihnachtlich wie wir ja nun seit dem ersten mal Wham im Radio so sind...und aufgrund der unmenschlich hohen Nächstenliebe die wir als Blogosphäre ja so verinnerlichen hab ich das mal sein lassen. Und das obwohl die Mail an mich natürlich kein Einzelfall, sondern eine Massenmail an zig Australienblogbetreiber war (Ja liebes dodo-team..man kennt sich untereinander ;-) )....aber...wooozaaaaa....Wut in die Wüste und so.

Doch huch, was seh ich da heute in meiner Inbox? Wieder eine Mail von Dodo. Mit der Anfrage was denn nun mit dem Link sei und ob die Mail vielleicht im Spam untergegangen ist. Also erstens: Wäre die erste Mail im Spam gelandet, wäre die zweite, die vom gleichen Absender kam, wohl nicht wie durch Geisterhand in meine Inbox gelangt...aber naja. Und zweitens sollte ein Unternehmen, das den Sitz in Dublin angibt, Kontaktnummern und Amtsgerichtseintrag aber in Deutschland hat mal nicht so auf die Kacke hauen.

Nicht falsch verstehen. Die Mails waren natürlich alle äußerst freundlich. Da gibts nix. Aber ist ja auch klar, wenn man sich etwas vom Anschreiben verspricht. Dennoch bleibt es eine unseriöse Art des Linkerwerbs und ist vor allem für ein "Portal" eine doch recht schwache Vorstellung. Da sollten doch die Links von alleine kommen, wenn ich als Portal gut bin. Nachdem das bei dodo wohl nicht so ist, muss ich da auch gar nix mehr dazu sagen. Die Berichte mies (man könnte meinen das ist aus schlechten Reiseführern zusammen kopiert), das Layout bescheiden...nee, lassen wir das wirklich. Sonst starte ich noch die Kampagne don'tdodo!

Cheers Mates!

do not dodo! Share/Save/Bookmark blogoscoop Subscribe to me on FriendFeed Creativity and Innovation Blogs - Blog Catalog Blog Directory

So. Der zweite Teil meines Berichts für den Australien-Blogger ist fertig. Hier mal wieder ein kurzer Einblick. Den kompletten Bericht bitte dort nachlesen :-)


....

Mein Praktikum in Sydney

Teil 2: G‘Day Mate!


I wanna fly away

So. Endlich ist es soweit. Der Traum wird Realität und der Weg zum Airport ist gemeistert, der Check-In überstanden (nochmal kurz geschwitzt ob auch wirklich nur 20 Kg im Rucksack sind...) und los gehts. Sieht schon ganz anders aus so ein Langstreckenflieger. Da lassen sich die 24 Stunden doch gut aushalten. Vor allem nachdem die Angst so langsam der Neugierde und Vorfreude weicht. Doch natürlich gibt es auch hier ein paar Sachen die man beachten sollte. Zum ersten ist es natürlich vernünftig sich mit dem Sitznachbarn bekannt zu machen und gut zu stellen. Schließlich verbringt man den nächsten Tag mit ihm / ihr. Außerdem ist das die Person die man gegebenenfalls bittet mal kurz aufzustehen wenn man sich die Beine vertreten muss. Und das sollte man auf alle Fälle tun! Ebenso ist es ganz wichtig viel oder zumindest angemessen zu trinken. Am besten natürlich Wasser! Kaffee und Cola sind nicht so zu empfehlen. Aber das hat man ja vorher schon alles abgecheckt ;-)

Nach der Verpflegung, die meist sehr gut und reichlich ist, folgt dann der erste australische Bürokratiebeweis. Vor der Landung gilt es eine Karte auszufüllen auf der man angibt, ob man irgendwas dabei hat, das verzollt werden muss und ähnliche Späße. Hier gilt es natürlich immer mit nein ähm ganz ehrlich zu antworten! Die Taschen werden ja so oder so durchleuchtet, da macht man sich sonst nur unnötig Ärger. Und nun der wichtigste Tipp: relax, take it easy! Viele machen sich vorher ja wirklich verrückt und unendlich viele Sorgen aufgrund des langen Fluges. Dazu gibt es überhaupt keinen Grund! Es ist deutlich erholsamer als das Fliegen nach Malle oder auf ähnlichen Kurzstrecken. Danke der super Verpflegung des guten Services an Board aller Airlines vergeht die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug :-)


Check check

Touch down auf australischem Boden. Fühlt sich gleich viel besser an als in good old Germany ;-) Was erwartet einen nun aber im Airport Sydney? Zunächst mal: Gaaaaaaaanz viele Menschen. Denn natürlich ist das eigene Flugzeug nicht alleine unterwegs. Solang man nicht zu ganz unchristlichen Zeiten ankommt, sind da immer zig Flieger am Start und dementsprechend auch Einreisende. Aber das macht ja nix. Denn hier lernen wir gleich das erste, und vielleicht sogar wichtigste australische Sprichwort: No worries mate! Nur kein Stress! Einfach ein wenig in der langen Schlange stehen, sich mit seinen Nachbarn unterhalten und darüber freuen jetzt wirklich in Sydney zu sein. Alles andere macht keinen Sinn!

Beim freundlichen Zollbeamten im Check In Bereich (nicht von der Uniform erschrecken lassen) kann man dann gleich mal sein Verständnis testen. Das freundlich genuschelte „g‘day mate“ wird einen von nun an häufiger begleiten. Hier dann einfach ein paar Fragen beantworten und dann gehts weiter zum „Work & Travel Desk“. Dort holt man sich seinen Stempel für den Reisepass ab. In Zeiten des elektronischen Visas bekommt man den ja nicht mehr automatisch in den Pass.

Danach gehts dann weiter zum baggage claim. Tasche abholen und dann? Richtig! Wieder anstellen. In eine laaaaange Schlange. Da wird sich vorher entschieden ob man was zu verzollen hat oder nicht. Hier auf keinen Fall schwindeln, die Zollbeamten sehen das und machen euch dann Stress, wenn sie sich verschaukelt fühlen. Beispiel bei meiner Ankunft: Einer der Passagiere hat nich angegeben irgendwas dabei zu haben, dass besonderer Begutachtung bedarf. Als sein Koffer durchleutet wurde, wurde festgestellt dass da was zu essen drin ist. Daraufhin wurde er erstmal zur Seite genommen und relativ bestimmt darauf hingewiesen, dass er das doch angeben muss und dass das so nicht geht...Also: Be honest! :-)


Red, Yellow, Green - die erste Wahl

So. Endlich draußen. Nun heißt es auf gen City! Nur wie? Wenn man bereits von zuhause aus ein Hostel gebucht hat, dann bieten diese unter Umständen einen „Pick Up Service“ an. D.h. am Airport stehen junge, attraktive Work & Travel Mates die auf einen warten. Das ist natürlich die einfache Variante. Wer jedoch keinen Pick Up Service hat oder einfach noch kein Hostel gebucht hat bzw. nicht im Hostel wohnen wird, der ist erstmal auf sich gestellt. Als armer Student bzw. Praktikant hat man natürlich auch nicht so viel Geld dass man sich gleich ins Taxi setzen möchte, daher bleibt eigentlich nur der Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie sich das für einen ordentlichen Flughafen gehört ist natürlich auch der Sydney Airport gut ans Verkehrsnetz angebunden. Hier aber gleich die Warnung: Eine Fahrt vom und zum Sydney Airport ist NICHT in der Wochenkarte mit enthalten, die man am Automaten oder am Schalter kaufen kann! Ja richtig gehört, Wochenkarte. In Sydney läuft das meiste im öffentlichen Nahverkehr über Wochentickets. Monatstickets gibst natürlich auch, aber nur nach einem extra Antrag. „Normal“ sind also Wochentickets. Und da gibt es natürlich auch ganz viel verschiedene. Rot, Grün, Gelb, Lila...alles für verschiedene Bezirke. So ist der rote Travelpass etwa für den Kernbereich völlig ausreichend. Wohnt man jedoch weiter weg, so muss man sich unter Umständen für eine andere Farbe entscheiden. Dies Alles ist aber natürlich gut ausgezeichnet auf den Verbundskarten, die überall aushängen. Mit so einem Travelpass lässt sich dann auch alles benutzen. Bus, Zug & Fähre. Jap. Fähre. Klingt für viele erstmal überraschend, aber in Sydney ist die Fähre ein „normales“ Verkehrsmittel und läd auch durchaus mal zur einen oder anderen Spazierfahrt ein. Schöne Sache, sollte man nutzen! Das einzige was, wie schon erwähnt, nicht im Travelpass enthalten ist sind Fahrten zum Airport und zum Olympic Park. Hier werden die Touris noch etwas abgezockt und man muss extra Zahlen. Also aufgepasst!

Achja. Schwarzfahren lohnt im übrigen wirklich nicht. In Sydney kontrollieren nicht ein oder zwei Angestellte der Stadt, sondern die „Railwaycops“. Die sehen in ihren Uniformen gefährlicher aus als die „richtigen“ Cops und machen da auch eher selten Gefangene. Ich hatte einmal eine Diskussion mit denen, weil ich es gewagt hatte einen „Student Travelpass“ zu benutzen, obwohl ich an keiner Hochschule in Sydney eingeschrieben war (der internationale Studentenausweis zählt hier nicht). Das war schon nicht ohne. Pampig werden hilft da dann auch überhaupt nicht. Die einzige Möglichkeit mit einem blauen Auge (sprich einer Verwarnung) durchzukommen ist Einsicht und Höflichkeit. Aber soweit muss man es ja gar nicht erst kommen lassen ;-)


Bedtime Story

Mit dem richtigen Travelpass bzw. Ticket bewaffnet geht es dann gut gelaunt gen City. Auch hier wieder: Wer bereits ein Hostel gebucht hat, lehnt sich zurück und lässt alles mit sich geschehen - andere Suchen nun erstmal. Es gibt ja zig Hostels in Sydney, die es sich nun nicht aufzuzählen lohnt. Ich selbst habe nicht in so viel verschiedenen gewohnt und kann daher auch nur von vier Stück berichten.

Das für mich definitiv geilste Hostel war hier das „Noah‘s Backpackers“ in Bondi. Schon allein wegen der Lage. Direkt am Bondi Beach. Traumhaft! Die Belegschaft ist auch sehr nett und zuvorkommend, die Zimmer sind dafür nicht unbedingt der Bringer, aber durchaus akzeptabel für ein paar Tage. Ein richtig gutes Hostel findet sich direkt am Hauptbahnhof in Sydney, der Central Station. Das „Railway Hostel“ bietet alles was das Herz begehrt, ist daher auch nicht ganz so günstig. Equipement vom feinsten, klasse Communityrooms mit Billiard, Flatscreen TV und so weiter. Lage ist natürlich zentraler als Noah‘s in Bondi - eben nah am Zentrum. Ein weiteres Hostel das einen guten Ruf genießt ist das Wake Up Hostel. Ebenso nahe an der Central Station wird dies seinen hohen Preisen aber in keinster Weise gerecht. Außer der Bar zum Party machen im Keller (auf der ein oder anderen Party dort landet man sowieso hin und wieder als Backpacker in Sydney) gibt es nichts, was sich dort wirklich lohnt. Mein „billigstes“ Hostel hatte ich im hippen und coolen Stadteil „Kings Cross“. Bekannt wegen seiner „strangen“ Bewohner und der Tatsache dass man da nicht in alle Seitengassen gehen sollte ist dies ein Platz wo „der Bär tobt“ und tagtäglich Parties ohne Ende steigen. Mein Heim für ein paar Tage war dort das „Chili Blue Backpackers“. Extreeeeeem schlecht! Dürftiger Service, unsaubere Zimmer und miese Bäder. Dafür sehr sehr günstig. Wie durch ein Wunder kam ich da ohne Bedbugs wieder raus ;-)

Ansonsten gibt es aber natürlich auch ganz tolle Seiten auf denen die verschiedenen Hostels bewertet sind. Denke da findet sich für jeden was. Doch irgendwann hat man das Hostelleben natürlich satt. Für den Anfang ists ja ganz schön, nur wenn man in Sydney arbeitet dann hat man doch auch gerne ein „richtiges Zuhause und nicht nur ein Hostel in dem man ein und aus geht. Außerdem spart einem ein Zuhause natürlich einiges im Vergleich zu den Hostelgebühren. Nur wie kommt man jetzt an eine WG oder Wohnung. Nunja. Zwei erfolgsversprechende Möglichkeiten:

Nummer 1: Mit offenen Augen durch die Stadt laufen. Überall, wirklich Überall hängen Flyer aus auf denen Mitbewohner oder Nachmieter gesucht werden. Also nicht schüchtern sein, Nummer aufschreiben und anrufen!

Nummer 2: Na klar, online! Entweder man googelt nacht „flatmates“ oder Ähnlichem, oder aber man schaut direkt auf www.easyroommate.com.au, www.flatmate.com.au oder auf www.gumtree.com.au vorbei. Letztere Adresse hat mir sehr geholfen. Dort dreht sich nicht alles nur um Wohnungen, sondern um Kleinanzeigen im Allgemeinen. Sehr hilfreich, gleich bookmarken! Meine Wohnung in Bondi habe ich auch hierrüber gefunden. Also nicht vom schlechten Design abhalten lassen, die Seite ist Gold wert! Das ganze geht im übrigen relativ spontan von statten. Zumindest meist. Da gibt es keine Termine „nächste Woche“ oder so, wie man das vielleicht in Deutschland gewohnt ist. Down Under verabredet man sich, zumindest bei der WG bzw. Wohnungssuche, spontan. Also auf alle Fälle darauf gefasst sein! Ebenso ist es relativ „üblich“, dass WGs von mehr als 2 oder 3 Leuten bewohnt werden. Große WGs sind an der Tagesordnung und nichts Besonderes. Ebenso wenig „alte“ Mitbewohner. Das WG-Leben gehört zum normalen Lifestyle und ist daher nichts besonderes. Da heißt es vorher mit den „deutschen Vorstellungen“ aufzuräumen.


0061 - RUF MICH AN

Ganz wichtig zur Kommunikation ist natürlich das Mobiltelefon. Dass das Teil im englischsprachigen Raum natürlich nicht Handy heißt, hat man ja schon gelernt, oder? ;-) Nachdem die meisten ja auch in Deutschland ein Handy haben, kann man das natürlich problemlos mitnehmen und dann vor Ort einfach mit einer australischen Simkarte bestücken. Hierzu gibt es eigentlich von allen großen Anbietern ähnliche Angebote. Und im Großstadtdschungel ist es auch echt egal welchen Anbieter man hat, da die Abdeckung dort eigentlich relativ ähnlich ist. Also einfach das beste Angebot des Tages auschecken und ab gehts. Wichtig bei Anrufen in der Heimat natürlich die Vorwahl +49. Aber was erzähl ich da? Das hat man ja vor Monaten schon geklärt :-)

Weiterer wichtiger Punkt zwecks Kommunikation ist natürlich das Internet. Für den Anfang gibt es Glücklicherweise Internetcafés ohne Ende. Wenn man dann aber den eigenen Anschluss in seiner WG oder Wohnung hat, heißt es oftmals Geduld haben! Zwar wird in diesem Bereich ordentlich nachgerüstet, doch an die Übertragungsgeschwindigkeit wie man es in Good Old Germany gewöhnt ist, reicht Geschwindigkeit eines privaten Anschlusses eher selten ran. Dafür hat aber fast jede shared Flat eine Flatrate am Start. Das is doch was :-)


Money Money Money

Nachdem wir als Praktikanten ja nicht nur für Luft und Liebe arbeiten, braucht es natürlich auch eine Möglichkeit unser Vermögen zu verwalten. Allen voran braucht es da natürlich ein Konto, auf das der Chef das wöchentliche (oder 2-wöchentliche) Gehalt überweisen kann. Hier gibt es von nahezu allen Banken ähnliche Konten. Manchmal gibt es „Studentenangebote“ bei denen man dann keine Kontoführungsgebühren zahlen muss. Dies ändert sich aber auch immer wieder mal. 2007 war das z.B. bei der Westpack, der größten australischen Bank, möglich. Alternativ würde ich noch die Commonwealth Bank in Erwägung ziehen, da diese mit wirklich sehr viel Filialen im ganzen Land vertreten ist.

Zwei weitere wichtige Begriffe im Finanzbereich sind Superannuation und die TFN (Tax File Number). Viel Sorgen muss man sich als Praktikant aber nicht darum machen. Superannuation zahlt der Arbeitgeber, das sieht man dann am Ende mal wieder und die TFN wird auch ganz einfach beantragt und einem dann zugeschickt. Und im Gegensatz zu Deutschland ist die elektronische Steuererklärung in Australien, für die man die Tax File Number benötigt, wirklich sehr sehr einfach gehalten. Gerade als Praktikant kann man da gar nix falsch machen. Also keine Angst vor den gefährlich klingenden Finanzbegriffen.


Have a break!

Diesen Slogan bekommt man relativ häufig um die Ohren, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Das schöne Down Under und somit auch in Sydney: Takeaways sind sehr günstig! So bietet es sich wirklich an in der Mittagspause zum Thailänder, Wrapdealer oder anderweitigem Takeawayanbieter zu gehen. Sehr cool dabei ist auch, dass man da eine wirklich große Auswahl hat und nicht „nur“ auf Döner angewiesen ist ;-) Noch ein kleiner Hinweis zum Lunchbreak mit den Kollegen: Langsam essen - einfach um nicht das typisch deutsche Klischee zu erfüllen! =)

Alternativ zum Essen gehen, bietet sich natürlich auch das selbst Hand anlegen an. Hierzu braucht man natürlich zunächst mal Zutaten. Die gibt es, überraschender Weise, im Supermarkt. Hier begehen die meisten Deutschen schon einen Fehler indem sie in einen der schätzungsweise 2,5 Millionen 24/7 Supermarkets gehen. Das ganze ist ein Fehler, da diese Läden sehr klein und sehr sehr teuer sind. Da lohnt sich das Ausschau halten nach „ordentlichen“ Supermärkten auf alle Fälle. Beispiele hierfür sind in etwa „Coles“ oder „Woolworths“. Kleiner Tipp für das oftmal angespannte Praktikantenbudget: Einkaufen am späteren Abend. Da werden einige Sachen reduziert, da diese raus müssen. Ähnlich verhält es sich mit dem Essen in den zahlreichen Foodcourts in der City. Wenn man dort kurz vor Ende der Ausgabezeit auftaucht, kann es gut sein dass man den ein oder anderen Dollar spart. Ist manchmal ja auch ganz nützlich.

Die gesparten Dollars kann man dann z.B. beim abendlichen Weggehen mit den Mates gut in das komische, australische Bier investieren. Da es natürlich zig hundert verschiedene Clubs und Bars gibt, ist es logischerweise den persönlichen Präferenzen zuzuschreiben welche Location man als „die Beste“ empfindet. Mein persönlicher Tipp hier in der City ist der „Three Wise Monkeys“ Club. Dort sollte jeder zumindest einmal gewesen sein.


Allein zu Haus

In Sydney nicht sofort irgendwelche Leute kennenzulernen ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Hostels, Clubs, Arbeit...alles perfekte Plätze um Gleichgesinnte zu treffen. Eigentlich langt es schon alleine in der Bahn zu sitzen. Man wird schon angequatscht...Mädels haben es da wohl noch etwas leichter. Naja. Oder schwerer. Wie mans nimmt ;-) Jedenfalls bleibt wohl kaum jemand alleine dank Flatmates und Co. Was mir persönlich aber noch sehr geholfen hat „einheimische“ Freunde zu finden, war der Sport. Ich wollte während dem halben Jahr nicht auf „meinen Sport“ (Volleyball) verzichten und hab mich da einfach mal auf die Suche im www begeben. Hier bin ich relativ schnell auf die lokalen Unis und deren Mannschaften aufmerksam geworden. Kurz nachgefragt und schon konnte ich überall mal vorbeischauen. So verhält es sich natürlich auch mit anderen Sportarten. Die Uniteams sind in der Regel nämlich nicht nur für Studenten der dort ansässigen Unis. Wie gesagt, war für mich der perfekte Einstieg in den aussie way of life. Lets go, Sydney Uni! ;-)


Home sweet Home

Mit diesen Tipps sollte sich das Leben als Praktikant in Sydney gut meistern lassen. Ein heimisches Gefühl stellt sich da dann ganz schnell von alleine ein. Das Wichtigste ist jedoch, wie immer, auch hier: Erfahrungen selbst machen! Es gibt nicht für alles die perfekte Lösung. Jeder ist seines Glückes Schmied! Also auf gehts, alles selbst in die Hand nehmen und vor allen Dingen: No worries! :-)

Mein Praktikum in Sydney - Teil II Share/Save/Bookmark blogoscoop Subscribe to me on FriendFeed Creativity and Innovation Blogs - Blog Catalog Blog Directory

Sooo...Seit Kurzem ist mit www.australien-blogger.de ein Blog gestartet, auf dem sich alles Interessante und Wissenswerte über das Thema Australien finden lässt. Die Werbung mache ich hier natürlich nicht ganz ohne Grund, denn auch von mir findet sich da der ein oder andere geistige Erguss. Auszüge daraus gibt es hier, den kompletten Artikel gibt es unter oben genanntem Link :-)


Kurzes, persönliches, Statement

Zunächst mal ein paar grundlegende Dinge vorne weg. Praktikum im Ausland, vor allem in Australien, sollte definitiv gut überlegt sein. Das einfach mal zu machen, weil es gut klingt, ist keine gute Idee. Während meiner Zeit dort, habe ich sehr viele Leute getroffen, die es bereut haben, unvorbereitet einmal um die Welt gereist zu sein.

Das soll nun aber nicht abschrecken ;-) Für mich war es definitiv die Zeit meines Lebens. Ich hätte nichts besseres machen können und empfehle es jedem, das auch mal zu erleben!

Zum Schluss der Einleitung gleich ein erster Hinweis. Wenn man sich Gedanken darüber macht, ein Semester oder Praktikum im Ausland zu machen, sollte der erste Weg immer ins zuständige Auslandsamt der Hochschule oder zum entsprechenden Professor führen. An meiner Hochschule konnte mir im Bereich der Praktikumssuche und Vorbereitung leider nicht geholfen werden, daher ist alles, was ich berichte, aus meinen eigenen Erfahrungen gewachsen. Somit besteht hier natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Und mit Sicherheit ist mein Weg nicht der Beste, aber ein möglicher ;-)


Vom Suchen und Finden

Das Wichtigste für ein Praktikum in Sydney, beziehungsweise im Allgemeinen für ein Praktikum, ist natürlich die Praktikumsstelle. Diese zu finden ist nicht immer ganz leicht. Schon gar nicht wenn man nicht persönlich vor Ort ist um sich vorzustellen. Hierzu aber später noch mehr.

Zunächst einmal ist es wichtig potentielle Arbeitgeber zu finden. Dies geht entweder über so genannte Vermittlungsagenturen oder auf eigene Faust. Da ich als armer, bafög-empfangender, Student nicht im Geld schwimme, habe ich mich für die zweite Variante entschieden. Wem kann man schließlich besser vertrauen als sich selbst? Naja. Oder besser gesagt: So bin wenigstens ich alleine daran Schuld, wenn etwas nicht klappt ;-)

Mein erster Schritt führte mich zu Google (klar gibt es auch noch andere Suchmaschinen. Aber auch in Australien ist es ähnlich wie bei uns in Deutschland. Google rules. Da führt kein Weg daran vorbei). Liegt ja irgendwie nahe. Ich suche etwas, also benutze ich eine Suchmaschine. Hier dann einfach mal die entsprechenden Schlüsselbegriffe (bei mir z.B. „information technology“) gepaart mit der Wunschdestination („Sydney“) eingeklopft und die Ergebnisse unter die Lupe genommen. Hierbei sollten schon ein paar gute Ergebnisse dabei sein. Diese dann gleich merken, bookmarken, aufschreiben. Wie auch immer. Auf alle Fälle nicht wieder vergessen.

Wie das beim Suchen im Internet aber oftmals so ist, ist das auch hier meist nicht der Weisheit letzter Schluss. Ab Seite 3 bei den Suchergebnissen wiederholen sich Einträge oder werden einfach immer irrelevanter. Was tun? Auch hier gilt das Glück im eigentlich Offensichtlichen zu suchen. Ich muss sagen, auf diese Idee kam ich erst recht spät, aber sie hat geholfen! Denn was macht man in Deutschland, wenn man ein Unternehmen einer gewissen Branche sucht? Richtig. Gelbe Seiten machen das Leben leichter...Was mach ich also wenn ich in Australien Unternehmen suche? Na? Richtig. Ich gehe auf www.yellowpages.com.au und suche dort weiter. Nach Branche, Region und so weiter. Die meisten Firmen haben auch hier einen Link zu ihrer Homepage eingetragen, so dass die Informationsbeschaffung gleich weiter gehen kann. Perfekt!

Mit dieser Liste an potentielle Arbeitgeber bewaffnet, ist schonmal ein großer Schritt getan, und der Elan ist ungebrochen :-)

Dass dies nicht so bleiben wird, ist kein großes Geheimnis. An dieser Stelle weise ich aber bereits darauf hin, dass dies definitiv nicht so bleiben wird. Rückschläge gehören dazu und dazu gehört eben auch, dass sich von euren so gut klingenden, fast schon sicher geglaubten, Arbeitgebern, nicht jeder melden wird. Aber eines nach dem anderen. Erstmal freuen wir uns weiter und fangen an zu kommunizieren.


You can say you to me

Taten sagen mehr als tausend Worte, heißt es ja immer. Nur was, wenn unser Gegenüber keine Taten sehen kann? Dann wollen die ‚tausend Worte‘ wohl gewählt sein. Es gibt schließlich nur einen ersten Eindruck.

Zunächst einmal ist zu beachten, dass im englischsprachigen Raum (eigentlich ja nicht nur da) immer der Vorname als Anrede gebraucht wird. Nur sehr sehr sehr selten wird hier eine Ausnahme gemacht (‚Dear Mr. President‘ oder so..). Das heißt, wenn ein Ansprechpartner namentlich bekannt ist, sollte dieser auch mit ‚Dear Tom...‘ angesprochen werden. Und nicht mit ‚Dear Mr. Miller..‘. Gäbe natürlich schlimmeres, aber so vermittelt man schonmal den Eindruck sich auszukennen ;-)

Ebenso sehr wichtig. Höflichkeit. Wir Deutschen tendieren ja dazu alles sehr direkt, zackig und auf den Punkt zu formulieren. Vergesst das! Natürlich sollt ihr eurem baldigen Chef nichts vom Storch erzählen (es sei denn ihr wollt als Ornithologen arbeiten, dann vielleicht..) aber ein wenig ausführlich, charmant und nett darf es doch sein. Sagt warum ihr unbedingt das Praktikum machen wollt, was euch dazu befähigt, welche Bindung oder Erwartung ihr von Sydney bzw. Australien habt und wie super die Firma sich dazu eignet all euer Wissen einzubringen und zu erweitern. Und das ganze jetzt schön auf Englisch und nicht zu schmalzig! Communication skills sind, gerade für einen Ausländer, sehr wichtig. Wenn euer Chef nicht bereits in der ersten Mail merkt, dass ihr das drauf habt, gibt es unter Umständen keine Zweite mehr...

Und wichtig wichtig wichtig: Lest Korrektur. Lasst Korrektur lesen. Lasst die Mail ne Stunde liegen, lest nochmal und dann....nochmal! Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind ganz klares no go!


Nicht aufgeben

So. Jetzt also zum ernüchternden Teil. Die Antworten aus Down Under. Man sollte nicht damit rechnen, dass wirklich jeder antwortet, denn das machen die Wenigsten. Und das dann auch meist eher negativ. Aber davon nur nicht abschrecken lassen. Wenn dann jemand antwortet, heißt es zu überzeugen!

Ist dies geschafft, folgt meist das Telephoneinterview. Hierzu gibt es wenig Tipps. Dabei muss man dann ganz selbst sein. Ein wenig Vorbereitung schadet aber natürlich auch hier nicht. Den CV bereithalten, ein paar small talk Floskeln beherrschen...aber das ist ja nichts neues, oder? ;-)

Bestenfalls steht am Ende des Gespräches das „we want you“ ;-) Dann heißt es freuen freuen freuen und...vorbereiten.


Was brauchts?

Es gibt ein paar Sachen, die man vor dem Abflug auf alle Fälle haben sollte. Hier einfach mal kurz zusammengefasst, was ich so beantragt bzw. dabei hatte:
Reisepass: Eh klar. Ohne kommst Du nisch rein...

Internationaler Studentenausweis: Gibts bei STAtravel. Relativ günstig. Gute Sache. Ermöglicht nämlich einige Vergünstigungen vor Ort.

YHA-Card: Oder auch internationaler Jugendherbergsausweis. Wird von den YHA Hostels akzeptiert und führt auch hier zu Vergünstigungen. Ebenso hilft es oft bei Eintrittspreisen und Ähnlichem.

Internationaler Fürherschein: Auch im Rathaus oder auf der Gemeinde zu beantragen. Wie der Name schon sagt. Berechtigt zum Führen eines Autos in Down Under.

VISUM: Gaaaaaaanz wichtig! Ohne das geht natürlich gar nichts. Habe es aber selbst erlebt, dass Leute wirklich versucht haben ohne Visum zu fliegen. Die durften dann in Frankfurt am Check-In Schalter wieder umdrehen. Also. Drum kümmern!

Es gibt verschiedene Visumsmöglichkeiten. Um mal ein paar Namen zu nennen: Occupational Trainee Visa, Sponsored Work Visa oder Working Holiday Visa.

Da bei den beiden erstgenannten Visumsarten ein größerer Aufwand (insbesondere für die Firmen) dahinter steckt, habe ich mich für das Working Holiday Visa entschieden. Dies kann man selbst elektronisch beantragen. Einfach den durch die entsprechenden Seiten auf http://www.immi.gov.au klicken und alle dort gestellten Fragen beantworten.

Entspricht man allen dort gestellten Anforderungen wird das Visum in der Regel relativ zügig bewilligt. Die Benachrichtigung erfolgt dann per Email, da es sich hierbei um ein rein elektronisches Visum handelt. Den Stempel im Pass erhält man dann erst am Flughafen in Sydney :-)

Das Working Holiday Visa ist im Übrigen ein Jahr lang gültig und wird in der Regel nur einmal im Leben vergeben. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier. Wenn man während seiner Arbeit gewisse Anforderungen erfüllt, kann man unter Umständen ein zweites Working Holiday Visa beantragen. Genauere Informtionen hierzu gibt es natürlich auch auf http://www.immi.gov.au


Was es Alles braucht um sich in Sydney zurecht zu finden, gibts im nächsten Artikel ;-)

Australien Blogger geht live - Mein Praktikum in Sydney Teil I Share/Save/Bookmark blogoscoop Subscribe to me on FriendFeed Creativity and Innovation Blogs - Blog Catalog Blog Directory