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So. Der zweite Teil meines Berichts für den Australien-Blogger ist fertig. Hier mal wieder ein kurzer Einblick. Den kompletten Bericht bitte dort nachlesen :-)


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Mein Praktikum in Sydney

Teil 2: G‘Day Mate!


I wanna fly away

So. Endlich ist es soweit. Der Traum wird Realität und der Weg zum Airport ist gemeistert, der Check-In überstanden (nochmal kurz geschwitzt ob auch wirklich nur 20 Kg im Rucksack sind...) und los gehts. Sieht schon ganz anders aus so ein Langstreckenflieger. Da lassen sich die 24 Stunden doch gut aushalten. Vor allem nachdem die Angst so langsam der Neugierde und Vorfreude weicht. Doch natürlich gibt es auch hier ein paar Sachen die man beachten sollte. Zum ersten ist es natürlich vernünftig sich mit dem Sitznachbarn bekannt zu machen und gut zu stellen. Schließlich verbringt man den nächsten Tag mit ihm / ihr. Außerdem ist das die Person die man gegebenenfalls bittet mal kurz aufzustehen wenn man sich die Beine vertreten muss. Und das sollte man auf alle Fälle tun! Ebenso ist es ganz wichtig viel oder zumindest angemessen zu trinken. Am besten natürlich Wasser! Kaffee und Cola sind nicht so zu empfehlen. Aber das hat man ja vorher schon alles abgecheckt ;-)

Nach der Verpflegung, die meist sehr gut und reichlich ist, folgt dann der erste australische Bürokratiebeweis. Vor der Landung gilt es eine Karte auszufüllen auf der man angibt, ob man irgendwas dabei hat, das verzollt werden muss und ähnliche Späße. Hier gilt es natürlich immer mit nein ähm ganz ehrlich zu antworten! Die Taschen werden ja so oder so durchleuchtet, da macht man sich sonst nur unnötig Ärger. Und nun der wichtigste Tipp: relax, take it easy! Viele machen sich vorher ja wirklich verrückt und unendlich viele Sorgen aufgrund des langen Fluges. Dazu gibt es überhaupt keinen Grund! Es ist deutlich erholsamer als das Fliegen nach Malle oder auf ähnlichen Kurzstrecken. Danke der super Verpflegung des guten Services an Board aller Airlines vergeht die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug :-)


Check check

Touch down auf australischem Boden. Fühlt sich gleich viel besser an als in good old Germany ;-) Was erwartet einen nun aber im Airport Sydney? Zunächst mal: Gaaaaaaaanz viele Menschen. Denn natürlich ist das eigene Flugzeug nicht alleine unterwegs. Solang man nicht zu ganz unchristlichen Zeiten ankommt, sind da immer zig Flieger am Start und dementsprechend auch Einreisende. Aber das macht ja nix. Denn hier lernen wir gleich das erste, und vielleicht sogar wichtigste australische Sprichwort: No worries mate! Nur kein Stress! Einfach ein wenig in der langen Schlange stehen, sich mit seinen Nachbarn unterhalten und darüber freuen jetzt wirklich in Sydney zu sein. Alles andere macht keinen Sinn!

Beim freundlichen Zollbeamten im Check In Bereich (nicht von der Uniform erschrecken lassen) kann man dann gleich mal sein Verständnis testen. Das freundlich genuschelte „g‘day mate“ wird einen von nun an häufiger begleiten. Hier dann einfach ein paar Fragen beantworten und dann gehts weiter zum „Work & Travel Desk“. Dort holt man sich seinen Stempel für den Reisepass ab. In Zeiten des elektronischen Visas bekommt man den ja nicht mehr automatisch in den Pass.

Danach gehts dann weiter zum baggage claim. Tasche abholen und dann? Richtig! Wieder anstellen. In eine laaaaange Schlange. Da wird sich vorher entschieden ob man was zu verzollen hat oder nicht. Hier auf keinen Fall schwindeln, die Zollbeamten sehen das und machen euch dann Stress, wenn sie sich verschaukelt fühlen. Beispiel bei meiner Ankunft: Einer der Passagiere hat nich angegeben irgendwas dabei zu haben, dass besonderer Begutachtung bedarf. Als sein Koffer durchleutet wurde, wurde festgestellt dass da was zu essen drin ist. Daraufhin wurde er erstmal zur Seite genommen und relativ bestimmt darauf hingewiesen, dass er das doch angeben muss und dass das so nicht geht...Also: Be honest! :-)


Red, Yellow, Green - die erste Wahl

So. Endlich draußen. Nun heißt es auf gen City! Nur wie? Wenn man bereits von zuhause aus ein Hostel gebucht hat, dann bieten diese unter Umständen einen „Pick Up Service“ an. D.h. am Airport stehen junge, attraktive Work & Travel Mates die auf einen warten. Das ist natürlich die einfache Variante. Wer jedoch keinen Pick Up Service hat oder einfach noch kein Hostel gebucht hat bzw. nicht im Hostel wohnen wird, der ist erstmal auf sich gestellt. Als armer Student bzw. Praktikant hat man natürlich auch nicht so viel Geld dass man sich gleich ins Taxi setzen möchte, daher bleibt eigentlich nur der Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie sich das für einen ordentlichen Flughafen gehört ist natürlich auch der Sydney Airport gut ans Verkehrsnetz angebunden. Hier aber gleich die Warnung: Eine Fahrt vom und zum Sydney Airport ist NICHT in der Wochenkarte mit enthalten, die man am Automaten oder am Schalter kaufen kann! Ja richtig gehört, Wochenkarte. In Sydney läuft das meiste im öffentlichen Nahverkehr über Wochentickets. Monatstickets gibst natürlich auch, aber nur nach einem extra Antrag. „Normal“ sind also Wochentickets. Und da gibt es natürlich auch ganz viel verschiedene. Rot, Grün, Gelb, Lila...alles für verschiedene Bezirke. So ist der rote Travelpass etwa für den Kernbereich völlig ausreichend. Wohnt man jedoch weiter weg, so muss man sich unter Umständen für eine andere Farbe entscheiden. Dies Alles ist aber natürlich gut ausgezeichnet auf den Verbundskarten, die überall aushängen. Mit so einem Travelpass lässt sich dann auch alles benutzen. Bus, Zug & Fähre. Jap. Fähre. Klingt für viele erstmal überraschend, aber in Sydney ist die Fähre ein „normales“ Verkehrsmittel und läd auch durchaus mal zur einen oder anderen Spazierfahrt ein. Schöne Sache, sollte man nutzen! Das einzige was, wie schon erwähnt, nicht im Travelpass enthalten ist sind Fahrten zum Airport und zum Olympic Park. Hier werden die Touris noch etwas abgezockt und man muss extra Zahlen. Also aufgepasst!

Achja. Schwarzfahren lohnt im übrigen wirklich nicht. In Sydney kontrollieren nicht ein oder zwei Angestellte der Stadt, sondern die „Railwaycops“. Die sehen in ihren Uniformen gefährlicher aus als die „richtigen“ Cops und machen da auch eher selten Gefangene. Ich hatte einmal eine Diskussion mit denen, weil ich es gewagt hatte einen „Student Travelpass“ zu benutzen, obwohl ich an keiner Hochschule in Sydney eingeschrieben war (der internationale Studentenausweis zählt hier nicht). Das war schon nicht ohne. Pampig werden hilft da dann auch überhaupt nicht. Die einzige Möglichkeit mit einem blauen Auge (sprich einer Verwarnung) durchzukommen ist Einsicht und Höflichkeit. Aber soweit muss man es ja gar nicht erst kommen lassen ;-)


Bedtime Story

Mit dem richtigen Travelpass bzw. Ticket bewaffnet geht es dann gut gelaunt gen City. Auch hier wieder: Wer bereits ein Hostel gebucht hat, lehnt sich zurück und lässt alles mit sich geschehen - andere Suchen nun erstmal. Es gibt ja zig Hostels in Sydney, die es sich nun nicht aufzuzählen lohnt. Ich selbst habe nicht in so viel verschiedenen gewohnt und kann daher auch nur von vier Stück berichten.

Das für mich definitiv geilste Hostel war hier das „Noah‘s Backpackers“ in Bondi. Schon allein wegen der Lage. Direkt am Bondi Beach. Traumhaft! Die Belegschaft ist auch sehr nett und zuvorkommend, die Zimmer sind dafür nicht unbedingt der Bringer, aber durchaus akzeptabel für ein paar Tage. Ein richtig gutes Hostel findet sich direkt am Hauptbahnhof in Sydney, der Central Station. Das „Railway Hostel“ bietet alles was das Herz begehrt, ist daher auch nicht ganz so günstig. Equipement vom feinsten, klasse Communityrooms mit Billiard, Flatscreen TV und so weiter. Lage ist natürlich zentraler als Noah‘s in Bondi - eben nah am Zentrum. Ein weiteres Hostel das einen guten Ruf genießt ist das Wake Up Hostel. Ebenso nahe an der Central Station wird dies seinen hohen Preisen aber in keinster Weise gerecht. Außer der Bar zum Party machen im Keller (auf der ein oder anderen Party dort landet man sowieso hin und wieder als Backpacker in Sydney) gibt es nichts, was sich dort wirklich lohnt. Mein „billigstes“ Hostel hatte ich im hippen und coolen Stadteil „Kings Cross“. Bekannt wegen seiner „strangen“ Bewohner und der Tatsache dass man da nicht in alle Seitengassen gehen sollte ist dies ein Platz wo „der Bär tobt“ und tagtäglich Parties ohne Ende steigen. Mein Heim für ein paar Tage war dort das „Chili Blue Backpackers“. Extreeeeeem schlecht! Dürftiger Service, unsaubere Zimmer und miese Bäder. Dafür sehr sehr günstig. Wie durch ein Wunder kam ich da ohne Bedbugs wieder raus ;-)

Ansonsten gibt es aber natürlich auch ganz tolle Seiten auf denen die verschiedenen Hostels bewertet sind. Denke da findet sich für jeden was. Doch irgendwann hat man das Hostelleben natürlich satt. Für den Anfang ists ja ganz schön, nur wenn man in Sydney arbeitet dann hat man doch auch gerne ein „richtiges Zuhause und nicht nur ein Hostel in dem man ein und aus geht. Außerdem spart einem ein Zuhause natürlich einiges im Vergleich zu den Hostelgebühren. Nur wie kommt man jetzt an eine WG oder Wohnung. Nunja. Zwei erfolgsversprechende Möglichkeiten:

Nummer 1: Mit offenen Augen durch die Stadt laufen. Überall, wirklich Überall hängen Flyer aus auf denen Mitbewohner oder Nachmieter gesucht werden. Also nicht schüchtern sein, Nummer aufschreiben und anrufen!

Nummer 2: Na klar, online! Entweder man googelt nacht „flatmates“ oder Ähnlichem, oder aber man schaut direkt auf www.easyroommate.com.au, www.flatmate.com.au oder auf www.gumtree.com.au vorbei. Letztere Adresse hat mir sehr geholfen. Dort dreht sich nicht alles nur um Wohnungen, sondern um Kleinanzeigen im Allgemeinen. Sehr hilfreich, gleich bookmarken! Meine Wohnung in Bondi habe ich auch hierrüber gefunden. Also nicht vom schlechten Design abhalten lassen, die Seite ist Gold wert! Das ganze geht im übrigen relativ spontan von statten. Zumindest meist. Da gibt es keine Termine „nächste Woche“ oder so, wie man das vielleicht in Deutschland gewohnt ist. Down Under verabredet man sich, zumindest bei der WG bzw. Wohnungssuche, spontan. Also auf alle Fälle darauf gefasst sein! Ebenso ist es relativ „üblich“, dass WGs von mehr als 2 oder 3 Leuten bewohnt werden. Große WGs sind an der Tagesordnung und nichts Besonderes. Ebenso wenig „alte“ Mitbewohner. Das WG-Leben gehört zum normalen Lifestyle und ist daher nichts besonderes. Da heißt es vorher mit den „deutschen Vorstellungen“ aufzuräumen.


0061 - RUF MICH AN

Ganz wichtig zur Kommunikation ist natürlich das Mobiltelefon. Dass das Teil im englischsprachigen Raum natürlich nicht Handy heißt, hat man ja schon gelernt, oder? ;-) Nachdem die meisten ja auch in Deutschland ein Handy haben, kann man das natürlich problemlos mitnehmen und dann vor Ort einfach mit einer australischen Simkarte bestücken. Hierzu gibt es eigentlich von allen großen Anbietern ähnliche Angebote. Und im Großstadtdschungel ist es auch echt egal welchen Anbieter man hat, da die Abdeckung dort eigentlich relativ ähnlich ist. Also einfach das beste Angebot des Tages auschecken und ab gehts. Wichtig bei Anrufen in der Heimat natürlich die Vorwahl +49. Aber was erzähl ich da? Das hat man ja vor Monaten schon geklärt :-)

Weiterer wichtiger Punkt zwecks Kommunikation ist natürlich das Internet. Für den Anfang gibt es Glücklicherweise Internetcafés ohne Ende. Wenn man dann aber den eigenen Anschluss in seiner WG oder Wohnung hat, heißt es oftmals Geduld haben! Zwar wird in diesem Bereich ordentlich nachgerüstet, doch an die Übertragungsgeschwindigkeit wie man es in Good Old Germany gewöhnt ist, reicht Geschwindigkeit eines privaten Anschlusses eher selten ran. Dafür hat aber fast jede shared Flat eine Flatrate am Start. Das is doch was :-)


Money Money Money

Nachdem wir als Praktikanten ja nicht nur für Luft und Liebe arbeiten, braucht es natürlich auch eine Möglichkeit unser Vermögen zu verwalten. Allen voran braucht es da natürlich ein Konto, auf das der Chef das wöchentliche (oder 2-wöchentliche) Gehalt überweisen kann. Hier gibt es von nahezu allen Banken ähnliche Konten. Manchmal gibt es „Studentenangebote“ bei denen man dann keine Kontoführungsgebühren zahlen muss. Dies ändert sich aber auch immer wieder mal. 2007 war das z.B. bei der Westpack, der größten australischen Bank, möglich. Alternativ würde ich noch die Commonwealth Bank in Erwägung ziehen, da diese mit wirklich sehr viel Filialen im ganzen Land vertreten ist.

Zwei weitere wichtige Begriffe im Finanzbereich sind Superannuation und die TFN (Tax File Number). Viel Sorgen muss man sich als Praktikant aber nicht darum machen. Superannuation zahlt der Arbeitgeber, das sieht man dann am Ende mal wieder und die TFN wird auch ganz einfach beantragt und einem dann zugeschickt. Und im Gegensatz zu Deutschland ist die elektronische Steuererklärung in Australien, für die man die Tax File Number benötigt, wirklich sehr sehr einfach gehalten. Gerade als Praktikant kann man da gar nix falsch machen. Also keine Angst vor den gefährlich klingenden Finanzbegriffen.


Have a break!

Diesen Slogan bekommt man relativ häufig um die Ohren, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Das schöne Down Under und somit auch in Sydney: Takeaways sind sehr günstig! So bietet es sich wirklich an in der Mittagspause zum Thailänder, Wrapdealer oder anderweitigem Takeawayanbieter zu gehen. Sehr cool dabei ist auch, dass man da eine wirklich große Auswahl hat und nicht „nur“ auf Döner angewiesen ist ;-) Noch ein kleiner Hinweis zum Lunchbreak mit den Kollegen: Langsam essen - einfach um nicht das typisch deutsche Klischee zu erfüllen! =)

Alternativ zum Essen gehen, bietet sich natürlich auch das selbst Hand anlegen an. Hierzu braucht man natürlich zunächst mal Zutaten. Die gibt es, überraschender Weise, im Supermarkt. Hier begehen die meisten Deutschen schon einen Fehler indem sie in einen der schätzungsweise 2,5 Millionen 24/7 Supermarkets gehen. Das ganze ist ein Fehler, da diese Läden sehr klein und sehr sehr teuer sind. Da lohnt sich das Ausschau halten nach „ordentlichen“ Supermärkten auf alle Fälle. Beispiele hierfür sind in etwa „Coles“ oder „Woolworths“. Kleiner Tipp für das oftmal angespannte Praktikantenbudget: Einkaufen am späteren Abend. Da werden einige Sachen reduziert, da diese raus müssen. Ähnlich verhält es sich mit dem Essen in den zahlreichen Foodcourts in der City. Wenn man dort kurz vor Ende der Ausgabezeit auftaucht, kann es gut sein dass man den ein oder anderen Dollar spart. Ist manchmal ja auch ganz nützlich.

Die gesparten Dollars kann man dann z.B. beim abendlichen Weggehen mit den Mates gut in das komische, australische Bier investieren. Da es natürlich zig hundert verschiedene Clubs und Bars gibt, ist es logischerweise den persönlichen Präferenzen zuzuschreiben welche Location man als „die Beste“ empfindet. Mein persönlicher Tipp hier in der City ist der „Three Wise Monkeys“ Club. Dort sollte jeder zumindest einmal gewesen sein.


Allein zu Haus

In Sydney nicht sofort irgendwelche Leute kennenzulernen ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Hostels, Clubs, Arbeit...alles perfekte Plätze um Gleichgesinnte zu treffen. Eigentlich langt es schon alleine in der Bahn zu sitzen. Man wird schon angequatscht...Mädels haben es da wohl noch etwas leichter. Naja. Oder schwerer. Wie mans nimmt ;-) Jedenfalls bleibt wohl kaum jemand alleine dank Flatmates und Co. Was mir persönlich aber noch sehr geholfen hat „einheimische“ Freunde zu finden, war der Sport. Ich wollte während dem halben Jahr nicht auf „meinen Sport“ (Volleyball) verzichten und hab mich da einfach mal auf die Suche im www begeben. Hier bin ich relativ schnell auf die lokalen Unis und deren Mannschaften aufmerksam geworden. Kurz nachgefragt und schon konnte ich überall mal vorbeischauen. So verhält es sich natürlich auch mit anderen Sportarten. Die Uniteams sind in der Regel nämlich nicht nur für Studenten der dort ansässigen Unis. Wie gesagt, war für mich der perfekte Einstieg in den aussie way of life. Lets go, Sydney Uni! ;-)


Home sweet Home

Mit diesen Tipps sollte sich das Leben als Praktikant in Sydney gut meistern lassen. Ein heimisches Gefühl stellt sich da dann ganz schnell von alleine ein. Das Wichtigste ist jedoch, wie immer, auch hier: Erfahrungen selbst machen! Es gibt nicht für alles die perfekte Lösung. Jeder ist seines Glückes Schmied! Also auf gehts, alles selbst in die Hand nehmen und vor allen Dingen: No worries! :-)

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Soho. Die ersten Tage Hauptstadt überstanden - Zeit mal ins Leben der Einheimischen einzutauchen. Und wo geht das nicht besser als beim Essen? Essen und Berlin...woran denkt man da? Klar. Currywurst! Also ab zum "besten" Berliner Currywurstladen, dem Krasselts.

Hab jetzt ettliche Meinungen gehört und Qype spricht ja auch eine deutliche Sprache. Krasselts scheint das Non-Plus-Ultra zu sein. Aber das ich nicht so schmecke wie die Masse, hab ich ja schon häufiger festgestellt ;-) Die Wurst war zwar gut, aber jetzt nicht so der Hammer. Da haben meine selbstgemachten schon deutlich besser geschmeckt. Aber vielleicht muss ich das nächste Mal auch eine scharfe bestellen um den richtigen Flavor zu schmecken ;-)

Mal schauen welches kulturelle Highlight als nächstes auf mich wartet ;-)

Gourmetpost Teil 1 - Berliner Currywurst Share/Save/Bookmark blogoscoop Subscribe to me on FriendFeed Creativity and Innovation Blogs - Blog Catalog Blog Directory

alles neu!

Gepostet von Unknown | 4:18 PM | , , , | 2 Kommentare »



In diesem Sinne Grüße aus meiner neuen Heimat. Capital City!

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Sooo...Seit Kurzem ist mit www.australien-blogger.de ein Blog gestartet, auf dem sich alles Interessante und Wissenswerte über das Thema Australien finden lässt. Die Werbung mache ich hier natürlich nicht ganz ohne Grund, denn auch von mir findet sich da der ein oder andere geistige Erguss. Auszüge daraus gibt es hier, den kompletten Artikel gibt es unter oben genanntem Link :-)


Kurzes, persönliches, Statement

Zunächst mal ein paar grundlegende Dinge vorne weg. Praktikum im Ausland, vor allem in Australien, sollte definitiv gut überlegt sein. Das einfach mal zu machen, weil es gut klingt, ist keine gute Idee. Während meiner Zeit dort, habe ich sehr viele Leute getroffen, die es bereut haben, unvorbereitet einmal um die Welt gereist zu sein.

Das soll nun aber nicht abschrecken ;-) Für mich war es definitiv die Zeit meines Lebens. Ich hätte nichts besseres machen können und empfehle es jedem, das auch mal zu erleben!

Zum Schluss der Einleitung gleich ein erster Hinweis. Wenn man sich Gedanken darüber macht, ein Semester oder Praktikum im Ausland zu machen, sollte der erste Weg immer ins zuständige Auslandsamt der Hochschule oder zum entsprechenden Professor führen. An meiner Hochschule konnte mir im Bereich der Praktikumssuche und Vorbereitung leider nicht geholfen werden, daher ist alles, was ich berichte, aus meinen eigenen Erfahrungen gewachsen. Somit besteht hier natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Und mit Sicherheit ist mein Weg nicht der Beste, aber ein möglicher ;-)


Vom Suchen und Finden

Das Wichtigste für ein Praktikum in Sydney, beziehungsweise im Allgemeinen für ein Praktikum, ist natürlich die Praktikumsstelle. Diese zu finden ist nicht immer ganz leicht. Schon gar nicht wenn man nicht persönlich vor Ort ist um sich vorzustellen. Hierzu aber später noch mehr.

Zunächst einmal ist es wichtig potentielle Arbeitgeber zu finden. Dies geht entweder über so genannte Vermittlungsagenturen oder auf eigene Faust. Da ich als armer, bafög-empfangender, Student nicht im Geld schwimme, habe ich mich für die zweite Variante entschieden. Wem kann man schließlich besser vertrauen als sich selbst? Naja. Oder besser gesagt: So bin wenigstens ich alleine daran Schuld, wenn etwas nicht klappt ;-)

Mein erster Schritt führte mich zu Google (klar gibt es auch noch andere Suchmaschinen. Aber auch in Australien ist es ähnlich wie bei uns in Deutschland. Google rules. Da führt kein Weg daran vorbei). Liegt ja irgendwie nahe. Ich suche etwas, also benutze ich eine Suchmaschine. Hier dann einfach mal die entsprechenden Schlüsselbegriffe (bei mir z.B. „information technology“) gepaart mit der Wunschdestination („Sydney“) eingeklopft und die Ergebnisse unter die Lupe genommen. Hierbei sollten schon ein paar gute Ergebnisse dabei sein. Diese dann gleich merken, bookmarken, aufschreiben. Wie auch immer. Auf alle Fälle nicht wieder vergessen.

Wie das beim Suchen im Internet aber oftmals so ist, ist das auch hier meist nicht der Weisheit letzter Schluss. Ab Seite 3 bei den Suchergebnissen wiederholen sich Einträge oder werden einfach immer irrelevanter. Was tun? Auch hier gilt das Glück im eigentlich Offensichtlichen zu suchen. Ich muss sagen, auf diese Idee kam ich erst recht spät, aber sie hat geholfen! Denn was macht man in Deutschland, wenn man ein Unternehmen einer gewissen Branche sucht? Richtig. Gelbe Seiten machen das Leben leichter...Was mach ich also wenn ich in Australien Unternehmen suche? Na? Richtig. Ich gehe auf www.yellowpages.com.au und suche dort weiter. Nach Branche, Region und so weiter. Die meisten Firmen haben auch hier einen Link zu ihrer Homepage eingetragen, so dass die Informationsbeschaffung gleich weiter gehen kann. Perfekt!

Mit dieser Liste an potentielle Arbeitgeber bewaffnet, ist schonmal ein großer Schritt getan, und der Elan ist ungebrochen :-)

Dass dies nicht so bleiben wird, ist kein großes Geheimnis. An dieser Stelle weise ich aber bereits darauf hin, dass dies definitiv nicht so bleiben wird. Rückschläge gehören dazu und dazu gehört eben auch, dass sich von euren so gut klingenden, fast schon sicher geglaubten, Arbeitgebern, nicht jeder melden wird. Aber eines nach dem anderen. Erstmal freuen wir uns weiter und fangen an zu kommunizieren.


You can say you to me

Taten sagen mehr als tausend Worte, heißt es ja immer. Nur was, wenn unser Gegenüber keine Taten sehen kann? Dann wollen die ‚tausend Worte‘ wohl gewählt sein. Es gibt schließlich nur einen ersten Eindruck.

Zunächst einmal ist zu beachten, dass im englischsprachigen Raum (eigentlich ja nicht nur da) immer der Vorname als Anrede gebraucht wird. Nur sehr sehr sehr selten wird hier eine Ausnahme gemacht (‚Dear Mr. President‘ oder so..). Das heißt, wenn ein Ansprechpartner namentlich bekannt ist, sollte dieser auch mit ‚Dear Tom...‘ angesprochen werden. Und nicht mit ‚Dear Mr. Miller..‘. Gäbe natürlich schlimmeres, aber so vermittelt man schonmal den Eindruck sich auszukennen ;-)

Ebenso sehr wichtig. Höflichkeit. Wir Deutschen tendieren ja dazu alles sehr direkt, zackig und auf den Punkt zu formulieren. Vergesst das! Natürlich sollt ihr eurem baldigen Chef nichts vom Storch erzählen (es sei denn ihr wollt als Ornithologen arbeiten, dann vielleicht..) aber ein wenig ausführlich, charmant und nett darf es doch sein. Sagt warum ihr unbedingt das Praktikum machen wollt, was euch dazu befähigt, welche Bindung oder Erwartung ihr von Sydney bzw. Australien habt und wie super die Firma sich dazu eignet all euer Wissen einzubringen und zu erweitern. Und das ganze jetzt schön auf Englisch und nicht zu schmalzig! Communication skills sind, gerade für einen Ausländer, sehr wichtig. Wenn euer Chef nicht bereits in der ersten Mail merkt, dass ihr das drauf habt, gibt es unter Umständen keine Zweite mehr...

Und wichtig wichtig wichtig: Lest Korrektur. Lasst Korrektur lesen. Lasst die Mail ne Stunde liegen, lest nochmal und dann....nochmal! Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind ganz klares no go!


Nicht aufgeben

So. Jetzt also zum ernüchternden Teil. Die Antworten aus Down Under. Man sollte nicht damit rechnen, dass wirklich jeder antwortet, denn das machen die Wenigsten. Und das dann auch meist eher negativ. Aber davon nur nicht abschrecken lassen. Wenn dann jemand antwortet, heißt es zu überzeugen!

Ist dies geschafft, folgt meist das Telephoneinterview. Hierzu gibt es wenig Tipps. Dabei muss man dann ganz selbst sein. Ein wenig Vorbereitung schadet aber natürlich auch hier nicht. Den CV bereithalten, ein paar small talk Floskeln beherrschen...aber das ist ja nichts neues, oder? ;-)

Bestenfalls steht am Ende des Gespräches das „we want you“ ;-) Dann heißt es freuen freuen freuen und...vorbereiten.


Was brauchts?

Es gibt ein paar Sachen, die man vor dem Abflug auf alle Fälle haben sollte. Hier einfach mal kurz zusammengefasst, was ich so beantragt bzw. dabei hatte:
Reisepass: Eh klar. Ohne kommst Du nisch rein...

Internationaler Studentenausweis: Gibts bei STAtravel. Relativ günstig. Gute Sache. Ermöglicht nämlich einige Vergünstigungen vor Ort.

YHA-Card: Oder auch internationaler Jugendherbergsausweis. Wird von den YHA Hostels akzeptiert und führt auch hier zu Vergünstigungen. Ebenso hilft es oft bei Eintrittspreisen und Ähnlichem.

Internationaler Fürherschein: Auch im Rathaus oder auf der Gemeinde zu beantragen. Wie der Name schon sagt. Berechtigt zum Führen eines Autos in Down Under.

VISUM: Gaaaaaaanz wichtig! Ohne das geht natürlich gar nichts. Habe es aber selbst erlebt, dass Leute wirklich versucht haben ohne Visum zu fliegen. Die durften dann in Frankfurt am Check-In Schalter wieder umdrehen. Also. Drum kümmern!

Es gibt verschiedene Visumsmöglichkeiten. Um mal ein paar Namen zu nennen: Occupational Trainee Visa, Sponsored Work Visa oder Working Holiday Visa.

Da bei den beiden erstgenannten Visumsarten ein größerer Aufwand (insbesondere für die Firmen) dahinter steckt, habe ich mich für das Working Holiday Visa entschieden. Dies kann man selbst elektronisch beantragen. Einfach den durch die entsprechenden Seiten auf http://www.immi.gov.au klicken und alle dort gestellten Fragen beantworten.

Entspricht man allen dort gestellten Anforderungen wird das Visum in der Regel relativ zügig bewilligt. Die Benachrichtigung erfolgt dann per Email, da es sich hierbei um ein rein elektronisches Visum handelt. Den Stempel im Pass erhält man dann erst am Flughafen in Sydney :-)

Das Working Holiday Visa ist im Übrigen ein Jahr lang gültig und wird in der Regel nur einmal im Leben vergeben. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier. Wenn man während seiner Arbeit gewisse Anforderungen erfüllt, kann man unter Umständen ein zweites Working Holiday Visa beantragen. Genauere Informtionen hierzu gibt es natürlich auch auf http://www.immi.gov.au


Was es Alles braucht um sich in Sydney zurecht zu finden, gibts im nächsten Artikel ;-)

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Ich bin dann mal weg...

Gepostet von Unknown | 1:06 AM | , , | 1 Kommentare »

Aber natürlich werde ich mich, sofern Gott Telefonica will, dennoch ab und an zu Wort melden ;-) Aber nun erstmal: Vamos a la Playa! :D

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Teneriffa Cheatsheet ;-)

Gepostet von Unknown | 4:13 PM | , , | 5 Kommentare »

In erster Linie für Anna, aber ums nicht wieder alles zu vergessen, auch mal aufgeschrieben und veröffentlich. Meine Inseltipps. Um es cool auszudrücken. Meine must sees und no goes. Vornehmlich im Raum Las Americas ;-)

Unterteilt hab ich das ganze in verschiedene Kategorien. Ist aber eigentlich selbsterklärend. Kommentare, Anregungen und Ergänzungen erwünscht :-) Vamonos...

Abendessen (la cena):

Otello II. Am Ende der Strandpromenade in Fanabe. Unbedingt das kanarische Hühnchen mit Soße und Kartoffeln (pollo y patatas arrugadas) essen. Ein Traum! Vorspeise wie üblich ein wenig Brot mit Soße (Pan con mojo). Personal ist hier auch sehr sehr nett und lustig.

Bahamas II. Andere Richtung. "Oben" auf der Promenade mit Blick auf Fanabe und den Sonnenuntergang. Hier würde ich das Steak empfehlen. Preise haben leider etwas aufgeschlagen, dennoch Preis-/Leistung sind perfekt. Ein T-Bone oder Entrecote mit Pommes und Salat. Super Essen. Fotoapparat nicht vergessen! Personal weißt Mängel auf, Essen bleibt aber super.

Gomera II. In Los Cristianos. Alles ganz gut und Personal super nett. Immer viele Dänen und Finnen dort...sehr spaßig.

Rodeo. In Las Americas. Teuer, aber verdammt gut. All you can eat in noblem Ambiente. Man bekommt einen Platz zugewiesen und kann dann so viel vom reichhaltigen Beilagenbuffet nehmen wie man möchte. Das Fleisch kommt von den Kellnern (camareros), die umherlaufen und immer frische Stücke von den verschiedensten Fleischsorten abschneiden. Man kann so lange sitzen bleiben, bis man fertig ist. Daher der Tipp, vorher nix essen! ;-)

Als Faustregel lässt sich festhalten, wie immer im Urlaub, wo viele Einheimische sitzen, kannst nicht ganz schlecht sein. Dazu gehört aber auch, dass man nicht um 18 Uhr zum Essen geht, sondern deutlich später. Dann sieht man schon, wo es schmeckt :)


Einkaufen im Supermarkt (supermercado):

Nicht am Strand! Und nicht in den komischen 24/7 Läden auf dem Weg richtung Appartements. Lieber in den Mercadona im Einkaufszentrum San Eugenio (mal auf der Karte schauen) oder in einen anderen Mercadona im Stadtinneren. Deutlich billiger und bessere Auswahl! Bei viel Zeit oder einem Ausflug nach Santa Cruz kann man auf dem Weg (in La Laguna) auch im größten Supermarkt, dem Al Campo, oder dem neuen Lidl shoppen. Natürlich auch hier wieder billiger, nur die Fahrt ist "weit".

Super aufs Frühstücksbrot schmeckt übrigens der spanische Schinken. Jamón Serrano...dafür könnte ich töten ;-)


Must sees:

El Teide: der größte Berg Spaniens, Vulkan, Drehort von Star Wars - eine unglaubliche Felslandschaft. Karg und wunderschön. Am besten früh morgens hoch fahren. Weste oder Pulli dabei nicht vergessen! Routentipp: Vom Süden aus hoch und richtung Norden wieder runter. So sieht man die einmalige Flora und hat einen direkten Vergleich zum kargen Süden.

La Orotava: Wenn man vom Teide gen Norden hinab fährt, fährt man durch das Orotavatal. Die Stadt, die dem Tal seinen Namen gibt hat vor allem ein schönes, altes Kloster zu bieten. Ideal zum herumspazieren und relaxen. Sonst nicht spannend, einfach schön. Und bietet die Möglichkeit das beste Schwarzbrot der Insel zu kaufen. Aus der Klosterbäckerei :)

Puerto de La Cruz: Schönste Stadt der Insel. Aber auch teuer. Perfekt zu erreichen wenn man vom Teide kommt. Einfach schön zum Schlendern. Beheimatet auch den coolsten Tierpark der Insel. Den Loro Parque. Für den Park sollte man sich allerdings schon einen kompletten Tag reservieren und nicht vorher den Teide erkunden, da dieser unheimlich viele und beeindruckende Tierarten beheimatet. Von Orcas über Pinguine gibt es dort alles zu sehen, was das Tierfreundeherz begehrt.

Los Gigantes: Fantastische Felswand. Extrem beeindruckend. Gut mit dem Auto bzw. Bus zu erreichen. Tourievent hier: Mit dem Boot hinfahren. Zwar eine Tourisache, bei genügend Budget in der Reisekasse aber zu empfehlen. Dort Schwimmen und Schnorcheln ist ein super Erlebnis.

Masca: Piratendorf in den Bergen. Nett anzuschauen. Schön um ein bisschen umher zu laufen. Lässt sich perfekt mit einer Tour zu Los Gigantes verbinden. Bietet auch die Möglichkeit in die Bucht zu laufen bzw. wieder nach oben zu wandern. Habe das bislang nicht getan - dachte man muss den Piraten von damals nicht alles nachmachen. Dafür geht gern der ganze Tag drauf. Daher lieber einfach hinfahren, umschauen, freuen und weiter :)

Barranca del Infierno (Teufelsschlucht): Wie der Name schon sagt, eine Schlucht. Nett um zu wandern und mal in die Tiefe zu blicken. Wenn man schon dort ist, kann man auch gleich im Otello I essen - das steht quasi am Eingang :)

El Medano: Die Stadt in der der Flughafen steht. Nicht wirklich schön, aber ganz nett. Sehenswert vor allem wegen den oftmals stattfindenden Surf- und Kiteevents. Spektakulärer Ort für zig Profis in diesem Metier.

Das Anagagebirge: Gebirge im Norden der Insel. Das sind die Berge, die man sieht, wenn der Flieger an der Insel entlang Richtung Airport Süd fliegt. Wieder tolle Flora. Am besten mit einem Leihwagen, oder noch besser Motorrad, die zum Teil serpentienenartigen Straßen erkunden und die tolle Natur samt fantastischer Ausblicke genießen.


Überbewertete "Inselhighlights":

El Drago in Icod de Los Vinos. Der Drachenbaum. Wie der Name sagt, ein Drachenbaum. Der älteste der Welt. Das wars aber auch schon. Keine schöne Umgebung, keine schöne Stadt in der Nähe. Wenn man kein Baumfan ist, lohnt das nicht wirklich.

Die Schwarze Madonna: In Candelaria. Steht in jedem Touriführer. Aber wohl nur für gläubige Christen interessant. Sonst nicht so beeindruckend. Man möge mir diesen Kommentar verzeihen. Die Stadt an sich ist aber schon auch ganz nett. Also wenn man eh dort ist...

Santa Cruz de Tenerife: Hauptstadt. That's it ;-) Außer zum Karneval im Februar muss man nicht wirklich dort sein. Ganz nette Parks und Innenstadt, aber sonst nicht sooo super. Wobei Shopping dort bestimmt am besten geht. Einmal vor der Regierung, dem Cabildo, stehen ist auch schön, für Leute die es interessiert. Ebenso das Coverprodukt der Sydney Opera (seeehr klein). Der einzig weiße Sandstrand der Insel befindet sich auch dort. Kostet allerdings Eintritt. Wenn man gerade eine Rundfahrt macht, kann man mal halten, aber kein Platz den man gesehen haben muss.

Weiteres "Wissenswertes":

  • Viele Inselbewohner sehen sich nicht als Spanier, sondern als Canarios
  • Dennoch haben sie eine enge Verbindung zum König und zu Madrid, der Hauptstadt
  • Daher sind die meisten Canarios auch Fans von Real Madrid
  • Gran Canaria hat den Namen völlig zu unrecht. Ist nämlich nur die drittgrößte Insel der Kanaren - Meinung der Einwohner Teneriffas ;-)
  • Inselnachbarn: Gran Canaria, Gomera, La Palma - die Insel, die man von Las Americas aus sieht ist Gomera.
  • Canarios sind faul! ;-) Beim Zuhören daher aufpassen, da oftmals Anfangsbuchstaben verschluckt bzw. weggelassen werden. Wer schonmal in Australien war, weiß wie das ist. G'day Mate ;-) So wird aus hasta luego oft nur ein luego oder aluego...etc...Gewöhnungssache =)

Das waren mal ein paar anfängliche Tipps zu "meiner" Insel. Die Liste erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird bestimmt hin und wieder ergänzt. Natürlich steht hier auch nicht alles - die richtig "geheimen" Ecken zum Nacktbaden usw. verrate ich natürlich nur persönlich ;-) Falls Du schonmal ein wenig gucken möchtest, schau einfach mal zu meinen Bildern von Teneriffa...

Sollte Bedarf bestehen, ergänze ich in den nächsten Tagen hier auch noch ein paar wichtige spanische Phrasen, die das Leben leichter machen ;-)

Teneriffa Cheatsheet ;-) Share/Save/Bookmark blogoscoop Subscribe to me on FriendFeed Creativity and Innovation Blogs - Blog Catalog Blog Directory